| Sprachtherapeutinnen, die Interesse daran haben, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten im Bereich " Therapie lexikalisch gestörter Kinder" zu erweitern.
Aktuelle therapeutische Erfahrungen setzen auf exemplarisches Lernen, wobei an einem begrenzten Wortschatz semantische und/oder phonologische Elaborationsarbeit geleistet wird und ggf. Abrufhilfen gegeben werden. Die damit verknüpfte Hoffnung auf Generalisierung hat sich empirisch nicht bestätigt.
Auf diesem Hintergrund hat Prof. Motsch eine neue Strategietherapie entwickelt, die Vorschulkinder wieder zu „lexikalischen Staubsaugern“ machen soll. Die Kurzzeit-Therapie versucht lexikalisches Lernen spracherwerbsgestörter Kinder durch therapeutische Verstärkung von Umwelterkundungsverhalten, Vermittlung von Fragestrategien und Kategorisierung eingespeicherter Lexeme zu deblockieren.
Ihre Effektivität und Effizienz wurde in einer randomisierten Interventionsstudie mit 82 Vorschulkindern bestätigt.
Die Veranstaltung versucht, die Teilnehmerinnen nach einer Vermittlung der Grundlagen und Essentials des Wortschatzsammlers durch Rollenspiele in Kleingruppen und Videosequenzen Sicherheit für die Umsetzung der Therapie und Elternberatung zu vermitteln.
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